| Tradition, Kultur und Sprache bewahren, Volksvermögen schützen: Wir kippen die Rechtschreibreform! |
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Theodor Ickler: Die sogenannte
Rechtschreibreform
Wer schon immer wissen wollte, wie Sprache funktioniert und wie es zur Rechtschreibreform von 1996 kam, ist bei diesem Buch richtig. Professor Ickler beschreibt das Entstehen der Reform und stellt die Reformschreibung der klassischen Rechtschreibung gegenüber. Dieses Buch profitiert von Icklers Talent, sprachwissenschaftliche Sachverhalte so darzustellen, daß sie jeder verstehen kann - und nicht nur Sprachwissenschaftler. Wer bisher noch nicht den Mut fand, vollständig zur klassischen Schreibung zurückzukehren, kann durch dieses Buch den Anstoß finden. Reichl Verlag, ISBN: 3931155099, ca. 10 EUR |
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Reiner Kunze u.a.: Deutsch. Eine Sprache wird
beschädigt
Die Schriftsteller Reiner Kunze, Herbert Rosendorfer und Albert von Schirnding, der Journalist Hans Krieger, der Linguist und Lyriker Peter Horst Neumann und der Gymnasiallehrer Wolfgang Illauer äußern sich kritisch zur Rechtschreibreform und ziehen eine vorläufige Schadensbilanz. Das Buch wurde von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste herausgegeben. Oreos Verlag, ISBN: 3923657749, ca. 13 EUR |
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Ickler, Theodor: Kritischer Kommentar zur „Neuregelung der
deutschen Rechtschreibung“: mit einem Anhang zur
„Mannheimer Anhörung“, 2. durchgesehene u. erw. Auflage,
Erlangen und Jena Verlag Palm & Enke, 1999 (Erlanger Studien, Band 116) Dieses Buch ist die bisher einzige umfassende und sorgfältige linguistische Analyse der Rechtschreibreform. Ickler weist nach, daß das neue Regelwerk vor Fehlern und Widersprüchen strotzt und zu einem Chaos in der Rechtschreibung führt. |
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Theodor Ickler: „Falsch ist
richtig“. Ein Leitfaden für die Abgründe der Schlechtschreibreform. Droemer-Verlag, München 2006, 272 Seiten, gebunden, 14,90 Euro. Von Seite 7 bis Seite 123 und von Seite 257 bis Seite 263 werden interessante Rechtschreibfälle diskutiert. Zwischendurch erfährt man „politische“ Vorgänge einer regierungsgestützten „proletarischen Rechtschreibrevolution“. Der Leser des Buches hat dem Autor Textkorrekturen mitgeteilt, die hoffentlich in der nächsten Auflage berücksichtigt werden. |
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Marx, Harald:
Rechtschreibleistung vor und nach der Rechtschreibreform: Was ändert sich bei Grundschulkindern? In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, Göttingen: Hogrefe-Verlag, 31/1999, S. 180-189. Marx ist Professor für pädagogische Psychologie. Er stellt einen signifikanten Fehleranstieg bei der neuen ß/ss-Schreibung fest. |
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Stephanus Peil: Die Wörterliste, 10. Auflage, Westerburg 1998,
44 Seiten Peil ist Grundschullehrer. Er stellt traditionelle und reformierte Schreibweisen einander gegenüber: Kosten sparend, aber kostendeckend: In der Peilschen Liste wird die Zerstörung der Systematik der Rechtschreibung auf den ersten Blick sichtbar. Dr. K. aus M.: „Wer in Peils „Wörterliste“ nachblättert, kann sich zunächst vor Lachen kaum halten. Man glaubt, einer Satire aufzusitzen, so aberwitzig ist das alles, was an verordnetem Unfug einem schreibenden oder lesenden Zeitgenossen zugemutet wird. Daß eine derartige Verhunzung der Muttersprache unter gebildeten Menschen möglich ist und - wie es, trotz aller Proteste und trotz des Volksbegehrens scheint - durchsetzbar ist, macht einen fassungslos.“ (die verbesserte 10. Auflage enthält auf Seite 43 die Presseerklärung der 550 Sprach- und Literaturprofessoren mit der Forderung, die sog. Rechtschreibreform zurückzunehmen), zusammen mit der Begleit-Dokumentation des Vereins für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege e.V. (VRS): Unser Kampf gegen die Rechtschreibreform - Volksentscheid in Schleswig-Holstein, Nürnberg 1998, 35 Seiten. Beide Broschüren zusammen DM 8,50, nur erhältlich über den VRS - Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege e.V., Max-Reger-Str. 99, D-90571 Schwaig bei Nürnberg, Tel.: am Tag: (0911) 50 08 25, Fax: 506 74 23 Tel.: abends: (0911) 506 74 22 E-Post: ManfredRiebe@t-online.de |
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Peil, Stephanus: Presse-Orthographie nach der Umstellung auf die Neuregelung ab 1.8.1999. 2. Auflage, St. Goar: Leibniz-Verlag, 2000, 59 Seiten, ISBN 3-931155-13-7 Peil deckt anhand von Beispielen aus der deutschen Presse schonungslos die neue Primitiv- und Beliebigkeitsschreibung auf. Ein normaler Zeitungsleser weiß heute nicht mehr, ob es sich um die traditionelle normale Rechtschreibung, den mangelhaften Neuschrieb oder eine Beliebigkeitsschreibung mit einer Mischung aus traditioneller normaler Rechtschreibung, Neuschrieb oder Phantasieschreibung handelt. Mit dieser Zusammenstellung von in Zeitungen und Zeitschriften gefundenen Fehlern wird dargestellt, welche Schwierigkeiten professionelle Schreiber mit der für Schulkinder gedachten Neuregelung haben. E-Post: Dominik Schumacher |
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Friker, Achim: Orthographie-Reform Was Sie über die neue Rechtschreibung unbedingt wissen sollten Scheunen Verlag Kückenshagen 1998 ISBN 3-929370-78-6 |
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Kranz, Florian : Buch „Eine Schifffahrt mit drei f - Positives zur Rechtschreibreform“ Vandenhoeck & Ruprecht, 1998, ISBN 3-525-34005-2, DM 17,80 Der Verfasser hat sein sprachwissenschaftliches Studium an der Universität Bielefeld noch nicht lange abgeschlossen und macht mit leicht widerlegbaren Argumenten in neuer Rechtschreibung für die Rechtschreibreform Reklame. Ein gerechtes Urteil benötigt den Advocatus Diaboli ! Siehe auch http://www.vandenhoeck-ruprecht.de/ Früher gelangte man von dieser Internetseite über das Unterverzeichnis essays zur Seite kranz_florian/kleinschreibung_inhalt.html. |
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Hans Krieger : Der Rechtschreib-Schwindel - Zwischenrufe zu einem absurden Reformtheater St. Goar: Leibniz-Verlag, 1998 Aufsatzsammlung des Feuilletonchefs der Bayerischen Staatszeitung. E-Post: Dominik Schumacher |
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Thomas Paulwitz / Stefan Micko: „Engleutsch? Nein, danke! Wie sag ich's auf deutsch?“ Ein Volks-Wörterbuch, 1. Auflage 1998, 2. Auflage, Erlangen und Wien 2000, 132 Seiten, ISBN 3-00-005949-0, DM 14,50, (Kurzfassung: 5 Stück zu insgesamt 25 Mark). Stefan Micko, bis 2000 Obmann des größten österreichischen Sprachpflegevereins „Muttersprache“, Wien, und Thomas Paulwitz, der Schriftleiter der DEUTSCHEN SPRACHWELT, spießen sinnlose Anglizismen aus der Computer-, Umgangs-, Werbungs- und Zeitungssprache auf und schlagen deren Ersatz durch verständliche deutsche Wörter vor. Bestellungen: Postfach 27, A-2103 Lang-Enzersdorf bei Wien, Fernruf und Ferndruck (Fax) 0043-(0)2244-30542. |
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Klitzing, Norbert von: Die Schreibung des Deutschen. Eine Deutung von Schrift und Schriftbild auf Grund der Gesetze der Sprache und der Bedürfnisse des Lesers. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der lateinischen Schrift. Frankfurt am Main: Selbstverlag, Mai 2000, 228 Seiten. Zu bestellen beim Autor: Norbert von Klitzing, Galgenstr. 8, D-60437 Frankfurt am Main, Tel. (069) 50 34 69 |
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Dietz, Helma u. a.: Die Rechtschreibreform in der Schulpraxis.
Stellungnahme der bundesweiten Initiative „Wir Lehrer gegen die
Rechtschreibreform“ zum Fragenkatalog des
Bundesverfassungsgerichts zur Rechtschreibreform für die Verhandlung
am 12. Mai 1998, 18 Seiten, Nürnberg 1998. Studiendirektoren beweisen u. a., daß durch die neue Rechtschreibung mehr Rechtschreibfehler entstehen. Erhältlich über den Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege (VRS), Max-Reger-Str. 99, D-90571 Schwaig bei Nürnberg, Tel. (0911) 506 74 22, Fax: 506 74 23 E-Post: ManfredRiebe@t-online.de |
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Ehlich, Konrad: Orthographie: Reform, Deform? München: Institut für
Deutsch als Fremdsprache, Juli 1997 (erschien in leicht gekürzter Form in Heft 2 / 1997 der Münchener Universitätszeitschrift „Einsichten“. Forschung an der LMU; hrsg. von V. Schubert, S. 24-28) |
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Eroms, Hans Werner / Munske, Horst Haider (Hrsg.): Die
Rechtschreibreform. Pro und Kontra. Berlin: Erich Schmidt Verlag,
1997. In diesem Sammelband sind Aufsätze von Befürwortern und Gegnern der Reform zusammengestellt. Als Gegner treten sogar zwei der Reformer auf: Horst Haider Munske und Peter Eisenberg. Beide haben inzwischen die Reformkommission wegen der Mängel der Reform und des Verhaltens der Kultusminister unter Protest verlassen. |
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Guth, Werner: Schildbürgers Rechtschreibreform oder Aus tiefer Not
schrei(b) ich zu dir. 3. veränd. Aufl. 1999, Bilstein-Verlag, 34305 Niedenstein, Bergstr. 5, Tel./Fax 05603-1269 ISBN 3-931398-07-2, 46 S., 6,90 DM Herr Guth ist Deutschlehrer an einem Gymnasium in Fritzlar, Hessen, und weiß „aus tiefer Not“, wovon er schreibt. Die satirische Darstellung beleuchtet die schlimmsten Verbrechen der Rechtschreibreform. |
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Hinrichs, Wolfgang: Schleichweg zur Sprachdiktatur?
Erziehungswissenschaftliche Bedenken gegen die
Rechtschreib-„Reform“. In: IBW-Journal, Paderborn: Verlag Deutsches Institut für Bildung und Wissen e.V., Nr. 4, Juli/August 1999, S.17-23. |
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Jochems, Helmut: Schlußstrich oder Schlussstrich? Die neue deutsche
Rechtschreibung im zweiten Jahr ihrer Erprobungsphase. In: Schule in Frankfurt (SchiFF), Nr. 42, Dezember 1999, S. 9-11 |
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Kliegis, Brigitte und Ulrich G.: Der Volksentscheid über die
Rechtschreibreform in Schleswig-Holstein 1998. In: Heußner, Hermann K. / Jung, Otmar (Hrsg.): Mehr Demokratie wagen. Volksbegehren und Volksentscheid: Geschichte - Praxis - Vorschläge, München: Olzog Verlag, 1999, 380 S., DM 24,80. |
| Kopke, Wolfgang: Rechtschreibreform und Verfassungsrecht. Tübingen: Mohr, 1995. |
| Munske, Horst Haider: Orthographie als Sprachkultur. Frankfurt am Main: Peter Lang, 1997 |
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Munske, Horst Haider: Rechtschreibreform I: Von der Amtshilfe zum Protest. In: Munske, Horst Haider und Habermann, Mechthild (Hrsg.): Germanistische Linguistik in Erlangen: Eine Bilanz nach 50 Jahren. Institut für Germanistik, Erlangen 2000, S. 129 - 139. |
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Riebe, Manfred: Gespräch der Wiener Sprachblätter mit Manfred Riebe über den Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege e.V. In: Wiener Sprachblätter; Heft 1, März 1999, S. 18-21 |
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Riebe, Manfred: Die sogenannte deutsche Rechtschreibreform und die Reform der Reform. In: europa dokumentaro, Nr. 13, März 2000, S. 10-13 |
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Riebe, Manfred: „Die Sprache gehört dem Volk“. Deutsche Sprache: Manfred Riebe über die Rechtschreibreform und den Streit unter Sprachschützern. Interview von Moritz Schwarz. In: Junge Freiheit 23.06.2000, S. 4 |
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Riebe, Manfred: Unlogisch und verwirrend - Vor einem Jahr wurde in den meisten Medien die neue Rechtschreibung eingeführt - Das Ziel der Vereinheitlichung und Vereinfachung wurde ins Gegenteil verkehrt. In: Junge Freiheit 28.07./04.08.2000; S. 11 |
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Riebe, Manfred; Schäbler, Norbert; Loew, Tobias (Hrsg.): Der „stille“ Protest. Widerstand gegen die Rechtschreibreform im Schatten der Öffentlichkeit, St. Goar: Leibniz-Verlag, 1997. Dokumentation von 21 Initiativen gegen die Rechtschreibreform. |
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Roemheld, Friedrich: Die Schrift ist nicht zum Schreiben da. Vom Wesen der deutschen Rechtschreiblehre, 2. Auflage, Ahlhorn 1981 (1. Auflage, Eschwege 1969) |
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Roth, Dieter: Es gibt kein Halten mehr. Die Schreibreform ist trotz großen Getöns ihrer Verfechter wohl am Ende. In: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, 05.08.2000 |
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Roth, Wolfgang: Zur Verfassungswidrigkeit der Rechtschreibreform. Zugleich Anmerkungen zum Urteil des BVerfG vom 14.7.1998 - 1 BvR 1640/97. In: Bayerische Verwaltungsblätter, Heft 9, 1. Mai 1999, S. 257-266 |
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Ruta, Gabriele; Ahrens, Carsten (Hrsg.): Der nackte Kaiser. Zur „Rechtschreibreform„ sagte oder schrieb ..., 300 Zitate, St. Goar: Leibniz Verlag, 1998 |
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Schami, Rafik: Das Elend der Rechtschreibreform. In: Schami, Rafik: Damals dort und heute hier. Über Fremdsein. Hrsg. Erich Jooß, Freiburg: Verlag Herder, 1998, S. 94-100 |
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Hanno Birken-Bertsch, Reinhard Markner: Rechtschreibreform und Nationalsozialismus. Ein Kapitel aus der politischen Geschichte der deutschen Sprache Wallstein-Verlag, Göttingen 2000 Web: http://www.wallstein-verlag.de/ 136 Seiten, ISBN: 3-89244-450-1, 29.00 DM - 212.00 öS - 28.10 sfr „In dem Buch weisen die Verfasser mit akribischen Recherchen nach, welche zentrale Bedeutung eine schlagkräftig modernisierte Rechtschreibung für das Denken und die Sprachpolitik der Nationalsozialisten hatte. Zusammen mit den Bemühungen um eine „arteigene Satzlehre„ gehörte sie zum „Aufbruch der Sprache“, die dem „völkischen Aufbruch“ zu folgen hatte. „Klar, schlicht und stark“ in der Schreibung - nur so konnte das Deutsche zur „Weltsprache“ werden und den unterworfenen Völkern aufgezwungen werden. Schon 1933 wurde die Parole von der „Gleichschaltung“ der Rechtschreibung ausgegeben.“ Vgl. Hans Krieger: „Klar, schlicht und stark“ - Sollen wir schreiben wie die Nationalsozialisten? Das verdrängte Vorbild der Rechtschreibreform. Süddeutsche Zeitung, 2. 10.2000 Feuilleton. |
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Hanno Birken-Bertsch, Reinhard Markner: Schrift und Rede, Rechtlautung und
Rechtschreibung. Traditionslinien der Rechtschreibreform (1944/1996). In: Neue Rundschau Nr. 4, Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag, Oktober 2000. Dies ist ein ergänzender Aufsatz zu Birken-Bertsch, Markner: Rechtschreibreform und Nationalsozialismus. Die „Neue Rundschau„, die seit Anfang 2000 auf Neuschrieb umgestellt hat, veröffentlicht wenigstens diesen Aufsatz in der Schreibweise der Autoren. |
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Manfred Riebe / Gerhard Stickel: Rechtschreibreform kippen? PRO &
CONTRA. In: JUNGE FREIHEIT 20.10.2000, S. 2 Manfred Riebe ist Vorsitzender des Vereins für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege e.V. (VRS) in Schwaig bei Nürnberg Prof. Dr. Gerhard Stickel ist Direktor des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim |
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Helma Dietz: Rechtschreibreform am Gymnasium. Erfahrungen aus der
täglichen Schulpraxis einer Lehrerin. In: Bayerische Staatszeitung Nr. 36 vom 08.09.2000, S. 11 |
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Wolfgang Illauer: Die neue Rechtschreibung in der Schule und in der
Zeitung. Widerlegung der Argumente der Kultusminister und Reformer. In: FAZ 05.10.2000, S. 10 |
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Frankfurter Allgemeine Zeitung für Deutschland: Die Reform als Diktat. Zur Auseinandersetzung über die deutsche Rechtschreibung Hrsg. von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, 60267 Frankfurt am Main, Hellerhofstr. 2-4, 60327 Frankfurt am Main, Tel. (069) 75 91 - 0, www.faz.de 1. Auflage Oktober 2000, 120 Seiten, zu bestellen kostenlos bei der FAZ unter Tel. (069) 75 91 - 15 18, E-Post: p.bolz@faz.de Inhalt: Einleitung von Christian Meier, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt Die ungeliebte Rechtschreibreform. Chronik einer Überwältigung 1. Die F.A.Z. kehrt zur alten Rechtschreibung zurück 2. Die Bevölkerung lehnt die Rechtschreibreform ab 3. Rechtschreibung und Politik 4. Rechtschreibung und Rechtsprechung 5. Schriftsteller protestieren 6. Akademie und Fachgelehrte warnen vor der Neuerung 7. Die Schüler werden als Geiseln genommen 8. Geschichte der Rechtschreibreform |
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Riebe, Manfred Ihr Beitrag gegen die Rechtschreibreform. In: Die deutsche Schrift, Nr. 2, Juli 1997, S. 34-35 Ein Artikel aus der Frühzeit des Kampfes gegen die Rechtschreibreform. |
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Jürgen Langhans: „Wir schreiben für die, die lesen - Kritisch-satirischer Aufsatz zur Rechtschreibreform“, Karlsruhe Das Büchlein ist erschienen bei Libri BoD 2000, ISBN 3-8311-0735-1, 12,80 DM Zum Inhalt: Schreiben wir in Zukunft „Missthaufen“? Die sogenannte Rechtschreibreform macht das Schreiben komplizierter. Die Reform greift insbesondere wegen der Liberalisierung der Zeichensetzung und dem Chaos bei den Auseinanderschreibungen („warm laufen“, aber „heißlaufen“) unmittelbar in den grammatikalischen Lebensraum unserer Schriftsprache ein. Texte lassen sich schwerer lesen. Sogar eine Änderung der Sprechweise wird suggeriert („Wächte“ wird zu „Wechte“). Durch die Stammprinzipregeln und die aufgezwungenen Auseinanderschreibungen werden Wörter beseitigt, wodurch sich erhebliche Einschränkungen in der Ausdrucksvielfalt unserer Schriftsprache ergeben. Bestimmte Inhalte können per Schrift überhaupt nicht mehr übermittelt werden (Beispiel: „Wir wollen uns davor setzen“, im Sinne von „vorher“). Die Tatsache, daß dieses künstliche und völlig überflüssige neue Regelwerk inzwischen den Schulen verordnet wurde, ist verwerflich, da die Kinder zur Erlernung jeder Sprache fähig sind und das traditionelle gute Deutsch damit verschwinden kann. Der Aufsatz zeigt dies eindrucksvoll an Beispielen und betrachtet darüber hinaus einige gesellschaftliche Aspekte der Reform. Vorsicht, Satire! Das Büchlein wendet sich an alle, die von der Rechtschreibreform nur den „Tollpatsch“ oder das „ss“ kennen und die daher dieser Reform bisher kaum Aufmerksamkeit geschenkt haben oder ihr wohlwollend gegenüberstehen. Siehe auch die Internetseite von Herrn Dr. Jürgen Langhans. |
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Michael Hagemann: Schlüsselbegriffe der gesellschaftlichen Wirklichkeit
Eine Kampfschrift und Nachschlagewerk Doppelband, Teil 1 und Teil 2, 666 Seiten ISBN: 3-8311-4332-3 Erscheinungsort: Münster Technische Herstellung (Druck): BoD Norderstedt Zum Inhalt: Es geht in der u.g. Sache u.a. um den Betonungsfimmel, dieses Überkandidelte. Mehr Details zu dem Betonungsfimmel findet man ganz ausführlich in dem Buch. |
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Munske, Horst Haider: Die angebliche Rechtschreibreform 2005, Leibniz Verlag St. Goar, ISBN 3-931155-13-7, Preis ¤ 9,80. Neues Buch des Erlanger Professors Horst Haider Munske mit wichtigen Informationen zum Verständnis des Werdegangs der „Reform„. Es enthält journalistische Kommentare von ihm vom Jahr 1997 bis zum November 2004 in verschiedenen Zeitungen, darunter auch die Begründung des Austritts des Autors aus der Kommission im Jahre 1997. Im Lob der Rechtschreibung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Deutschland vom 4. Oktober 2004 gelangt er zur vollständigen Verteidigung der traditionellen Rechtschreibung einschließlich des dabei optimalen Gebrauchs des ß. |
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Ickler, Theodor: Das Rechtschreibwörterbuch. Die bewährte deutsche Rechtschreibung in neuer Darstellung. Sinnvoll schreiben, trennen, Zeichen setzen. St. Goar: Leibniz-Verlag, 2000. ISBN 3-931155-14-5, DM 29,80 Dieses Wörterbuch stellt die moderne deutsche Rechtschreibung dar, an der die meisten gebildeten Erwachsenen trotz der sogenannten Rechtschreibreform festhalten. Auf eine allgemeinverständliche „Kurze Anleitung zum rechten Schreiben“ folgt ein knapper, doch umfassender Regelteil. Ein Wörterverzeichnis mit rund 60 000 Einträgen schließt das Werk ab. Mit dieser neuartigen, auf umfangreiche Textquellen gestützten Darstellung soll nicht nur ein praktisches Hilfsmittel für den Alltag bereitgestellt, sondern zugleich gezeigt werden, daß die in Jahrhunderten gewachsene Orthographie äußerst leserfreundlich und bei hinreichender Freiheitlichkeit an den richtigen Stellen leicht zu beherrschen ist. Theodor Ickler, geboren 1944, ist Professor für Germanistik (Deutsch als Fremdsprache) an der Universität Erlangen-Nürnberg. Wer auf den neuen „Ickler“ neugierig ist, sollte ihn direkt beim Verlag bestellen. Bitte wenden Sie sich an den Verleger: Matthias Dräger, Leibniz-Verlag, Auf dem Hähnchen 34, 56329 St. Goar / Rhld.-Pfalz Tel. (06741) 17 20, Fax: (06741) 17 49. E-Post: Dominik Schumacher |
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Theodor Ickler: Normale deutsche
Rechtschreibung Sinnvoll schreiben, trennen, Zeichen setzen, 4., erweiterte Auflage, Leibniz-Verlag, St. Goar 2004, 519 Seiten, geb., 18 Euro. Der Klassiker der Rechtschreibliteratur - der „Duden“ - ist heutzutage praktisch nicht mehr nutzbar. Zu viele Ungereimtheiten, zu komplizierte Regeln und eine ungeklärte Situation nehmen dem einstigen Standardwerk seinen Nimbus. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb in ihrem Jahresrückblick 2004 sogar, der „Duden“ sei unmittelbar nach Erscheinen bereits veraltet gewesen. Wer ein Nachschlagewerk zum tatsächlichen aktuellen Sprachgebrauch haben möchte, sollte sich das Rechtschreibwörterbuch „Normale deutsche Rechtschreibung“ von Prof. Theodor Ickler ansehen. Prof. Ickler hat eine für jeden nutz- und anwendbare Fassung der klassischen Rechtschreibregeln entwickelt und den Inhalt - ähnlich der früheren Arbeitsweise des „Duden“ - der tatsächlichen Verwendung der deutschen Sprache nachgezeichnet. |
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Lutz Mackensen. Deutsches Wörterbuch. Rechtschreibung. Grammatik. Stil. Worterklärungen. Abkürzungen. Aussprache. Geschichte des deutschen Wortschatzes. Unreformiert. Undeformiert. Manuscriptum-Verlag, Leipzig 2006, 1264 Seiten, geb., 24,80 Euro. |
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Duden in alter Rechtschreibung Auf Nachfrage in der Vertriebsabteilung des Dudenverlags wurde am 5. März 2003 mitgeteilt, daß der Duden-Band 1 „Deutsche Rechtschreibung“ in der 20. Auflage, in der noch keine der absurden Fehlschreibungen enthalten sind, lieferbar ist. Die Bestellung ist allerdings nur über den Buchhandel möglich. Bei der Bestellung ist unbedingt anzugeben, daß die 20. Auflage gewünscht wird. Preis 19,43 Euro. |
| Weitere Erzeugnisse und Verbesserungsvorschläge bitte per E-Post an:
Juergen.Frielinghaus@t-online.de |
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